Osho über die Kunst der Massage

Massieren ist etwas, das du zwar anfangen kannst zu lernen, aber du kommst nie an ein Ende. Es geht immer weiter und weiter, und die Erfahrung wird ständig tiefer und tiefer, höher und höher. Massage ist eine der subtilsten Künste – und es ist nicht einfach nur eine Sache der Kunstfertigkeit. Es ist mehr eine Sache der Liebe.

Lerne die Technik – und vergiss sie wieder. Danach fühle nur und lass dich von deinen Gefühlen leiten. Wenn dein Lernen tief geht, werden neunzig Prozent dieser Arbeit durch Liebe geschehen, zehn Prozent erledigt die Technik. Durch die bloße Berührung, eine liebevolle Berührung, entspannt sich etwas im Körper.

Wenn du liebst und für den anderen mitempfindest und dir seines höchsten Wertes bewusst bist, wenn du ihn nicht wie einen Mechanismus behandelst, den man in Ordnung bringen muss, sondern wie eine unendlich kostbare Energie, wenn du dankbar bist, dass er dir vertraut und dir erlaubt, mit seiner Energie zu spielen – dann wirst du ganz allmählich das Gefühl haben ... wie im Innern des Körpers eine Harmonie entsteht.

Die Welt braucht Massage, weil die Liebe aus ihr verschwunden ist. Früher genügte eine bloße Berührung aus Liebe. Eine Mutter berührte ihr Kind, spielte mit seinem Körper, und es war Massage. Der Mann spielte mit dem Körper seiner Frau, und es war Massage; das war genug, mehr als genug. Es war tiefe Entspannung und gehörte zur Liebe. Doch das ist aus der Welt verschwunden ...

Sei also andächtig. Wenn du den Körper eines Menschen berührst, sei andachtsvoll – als ob Gott selbst anwesend wäre und du ihm nur dienst. Ströme mit aller Energie. Und wann immer du spürst, wie der Körper in Fluss gekommen ist und die Energie eine neue Harmonie schafft, wirst du ein Entzücken spüren wie niemals zuvor. Du wirst in tiefe Meditation fallen.

Während du massierst, massiere nur. Denke nicht an irgendwelche anderen Dinge, denn das sind alles Ablenkungen. Sei in deinen Fingern, in deinen Händen, als würde dein ganzes Sein, deine ganze Seele sich dort sammeln. Lass es nicht nur eine Berührung des Körpers sein. Deine ganze Seele tritt in den Körper des anderen ein, durchdringt ihn, löst die tiefsten Verspannungen.

Und mache es zu einem Spiel. Übe es nicht wie einen Job aus; lass es ein Spiel und ein Vergnügen sein. Lache und bringe auch den anderen zum Lachen.

Beim Massieren trittst du mit der Lebendigkeit eines anderen Körpers in Verbindung und spürst, wo sie fehlt. Du fühlst, wo der Körper unvollständig ist, und machst ihn ganz. Du hilfst der Körperenergie, nicht länger zersplittert, nicht länger im Widerstreit zu sein. Wenn sich die Energien des Körpers aufeinander einstimmen und zum Orchester werden, hast du dein Ziel erreicht.

Gehe also sehr respektvoll mit einem menschlichen Körper um. Er ist ein Tempel Gottes, der heilige Schrein. Lerne deine Kunst mit tiefer Ehrfurcht, mit Hingabe. Sie ist eines der schönsten Dinge, die du lernen kannst. Osho, Sprengt den Fels der Unbewußtheit

Tantra

ist nicht Tantramassage. Was ist Tantra? Uralt auf jeden Fall. Aus Indien auf jeden Fall. Das meiste im Westen unterrichtete Tantra eher Neotantra als traditionelles indisches Tantra. 

"Das Sanskrit-Wort tantra hat Bedeutungen wie Theorie, Lehre oder einfach Buch, Text und verweist auf Texte, von denen es heißt, sie seien von einem Gott oder einer Göttin höchst selbst offenbart worden. Diese Art der tantras, also göttliche Schriften, taucht in Indien erstmals im 6.Jahrhundert auf. Im Laufe von 1000 Jahren entstanden so Hunderte größerer und Tausende kleinerer Schriften, die als tantras bezeichnet werden.  Das Wort tantra verweist auf ein in diesen Texten erläutertes  System der Praxis. Ein Lehrer oder Guru würde also in erster Linie im Kontext eines bestimmten Tantra arbeiten und seine Lehren auf der Grundlage dieses tantras an seine Schüler weitergeben.  Das Wort tantra bezeichnet ein System spiritueller Praxis, das im Kontext eines bestimmten heiligen Textes erläutert wird. Menschen, die in der Tradition der Tantras praktizierten würden also einander fragen: „welchem Tantra folgst Du?“

Im mittelalterlichen Indien eine tantrische Einweihung erhalten zu haben bedeutete üblicherweise, von einem einzelnen Guru in eine bestimmte Linie eingeweiht und von diesem in eine tägliche Praxis unterwiesen worden zu sein, die auf den Inhalten eines bestimmten tantras basierte. Dem tantrisch Eingeweihten erschien somit Tantra nicht als eine hochkomplexe, abstrakte Angelegenheit, sondern eine zutiefst praktische und einfache. Ihn kümmerte nicht, was andere Gurus oder tantras lehrten, sondern er/sie konzentrierte sich auf die eine ihm oder ihr vermittelte Praxis." (gekürzter Text von Frank Lerch)

„Tantra ist die Erkenntnis, dass alles Geschaffene Illusion ist und keinen Bestand hat, eine Erkenntnis, die sich im Tod eines jeden Körpers unweigerlich manifestiert. Deshalb verehrt der Tantriker Shiva und Shakti als energetische Prinzipien des ewigen Anfangs und ewigen Endes, die immer wieder erneut aus der weiblichen Schaffenskraft entstehen.
Die Disziplin des Tantrikers transformiert aus dem augenblicklichen Sinneseindruck den zeitlosen Erkenntnisimpuls über dessen eigenes Ende hinaus – dadurch erlangt er ungeahnte Fähigkeiten über sich selbst und andere.
Die körperliche Praxis des Roten oder Linken Tantrikers ist der geschlechtliche Vollzug der Vereinigung über den persönlichen Genuss hinaus zu einer transparenten Veränderung seiner selbst an Geist und Körper. Er gebraucht dazu alle Sinnesebenen, wertet und urteilt nicht, sondern erkennt das energetische Prinzip hinter Allem und Jedem und verharrt in der Wahrnehmung der unendlichen Vielfalt der Erscheinungen, deren Zentrum und Quelle er selber ist, strahlend und unzerstörbar aus sich selbst heraus.“ (Andro)

Tantramassage

Die von Andro entwickelte Tantramassage wird von Andro (Andreas Rothe) und seinem Team im Diamond Lotus Institut in Berlin seit über 40 Jahren gelehrt.
Rituelle Verehrung, tantrische Begegnung, Mut zu Lust und Nähe zeichnen eine Tantramassage aus. Fundiertes Wissen über Energie und Anatomie ergänzen ihren rituellen Rahmen.

In der Tantra-Massage wird der ganze Körper berührt und massiert. Sie sind erotische Anwendungen und als Verehrungsritual jedesmal ein individuelles Unikat. 

Die Tantramassage nach Andro® ist eine gefühlsintensive Ganzkörpermassage und als solche eine sexualtherapeutische Heilanwendung. Sie ist ein offiziell eingetragenes Markenzeichen in der Kategorie ‚therapeutische Behandlung‘ (Klasse 44). Mit der Durchführung der Massagen ist jedoch keine Heilversprechen verbunden und die Anwendung kann weder eine ärztliche Diagnose noch eine medizinische Behandlung ersetzen, sondern bestenfalls ergänzen.

Tantramassagen bieten Gelegenheiten, tiefe Gefühlserfahrungen zu machen. Sie sind kreative Möglichkeiten, um Lust- und Liebesgefühle zu trainieren und dabei das eigene sexuelle Selbstwertgefühl zu stärken. Sinnliche Berührungen und intensive Lusterlebnisse fördern die seelische Gesundheit und steigern die emotionale Lebensqualität. Tiefe orgastische Erfahrungen harmonisieren unseren Hormonhaushalt und geben unserem Nervensystem und unserem Gehirn Energie. Einzelne oder auch Paare können die Massagen als einmalige Anregung oder auch als Training benutzen, um von mal zu mal tiefer in ihr sinnliches Erleben einzutauchen oder ihre orgastische Potenz zu stärken. Quelle: Webseite Diamond Lotus

Lingammassage

Lingam ist der Sanskritbegriff für das männliche Geschlecht. In der Lingammassage wird der männliche Intimbereich ausgiebig verehrt und verwöhnt. Was braucht es, um gerade diesen Mann in seiner ganzen Männlichkeit zu verehren, seine männliche Kraft zu erwecken, sein Allerheiligstes zu liebkosen? Es geht nicht um schnelle Lusterweckung oder gar einen schnellen Höhepunkt. Das ist sehr willkommen, nach ausgiebiger Verehrung, Salbung und einer langsamen, immer intensiver werdenden Luststeigerung, falls das gerade dran ist. Es ist genauso in Ordnung, das nie endenwollende Verwöhnen ganz entspannt zu geniessen. Wohin das führt, das wird sich zeigen, alles darf sich zeigen, der ganze Mann in Lust, Liebe, Verletzlichkeit, Traurigkeit, Heiterkeit.

Yonimassage

Die Yoni (f., Sanskrit योनि, yoni, wörtl.: Ursprung) ist der tantrische Begriff für die weiblichen Genitalien (Vulva, Vagina und Uterus). Die Yonimassage ist Bestandteil der Tantramassage für die Frau, es sei denn, du wünschst dir eine Tantramassage ohne Yonimassage. Im Vorgespräch erkläre ich dir den möglichen Ablauf einer Tantramassage und wir sprechen über deine Wünsche, Hoffnungen, Ängste, Neugier und Erwartungen. In der Tantramassage massiere ich, sofern du nichts anderes wünschst, jeden Zentimeter deines Körpers, erforsche alle Teile von dir achtsam und liebevoll, auch jeden Zentimeter deines Intimbereiches. Die äußeren und inneren Labien, auch Venuslippen genannt,  werden erkundet, gestreichelt, gedrückt, sodass du manchmal Berührungen spüren kannst, die du vielleicht noch nie zuvor im Leben gefühlt hast. Die ganze Klitoris wird erkundet, und die ganze Klitoris ist sehr viel mehr als das, was du vor Jahren in der Schule darüber gelernt hast! Spannend ist das Gewebe um die Harnröhrenöffnung, das noch nicht jede von uns für sich entdeckt hat.

Durch die Yoniöffnung gelangen wir in den inneren Bereich der Yoni, lassen erst die Yoni spüren und wahrnehmen, eröffnen den Raum, den wir später erst liebevoll, dann vielleicht  lustvoll erkunden.  Es ist alles erlaubt, was sich hier entwickeln möchte. In der Yoni sind viele Erfahrungen und Erlebnisse gespeichert. Daher können durch Berührung, durch liebevolle Annahme plötzliche Erinnerungen und Bilder auftauchen, schöne oder schmerzliche und traurige. Ich lade dich ein, alles was kommt anzuschauen und dann weiterziehen zu lassen. Oft liegt die Lust hinter der Wut oder Traurigkeit. Oder aber du fühlst die ganze Zeit hindurch wohlige Entspannung? Alles ist willkommen, ich freue mich auf diese Erfahrung mit dir.

 

 

 
 

© 2016 TantraPicasso

Tantrapicassomassagen in 44892 Bochum. Termine auch im Ayana Essen, Samara Hagen, 

Samara Essen, Hilden sowie deutschlandweit mobil.